10 Tipps: So schützen Sie Ihr Kind vor Gewalt

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Kinder sind aufgrund Ihrer Größe und des Gewichts einem erwachsenen Angreifer körperlich immer unterlegen. Aber können sich Kinder erfolgreich gegen Erwachsene wehren?

Ja, denn mit einigen Verhaltensregeln kann sich das Kind besser vor Gewaltübergriffen schützen. Wie die Sicherheit Ihres Kindes – beispielsweise auf dem Schulweg -erhöht wird zeigen unsere 10 Tipps.

10 Tipps für einen sicheren Schulweg

1. Üben Sie den Schulweg mit Ihrem Kind
Eltern sollten den Schulweg mit Ihren Kindern gemeinsam abgehen, damit das Kind den Weg kennt und sich sicherer fühlt. Aber der kürzeste Weg ist nicht immer der beste Weg. Vermeiden Sie dunkle Seitengassen und große, unbewachte Areale. Ein Weg mit vielen Passanten und Geschäften, die Ihr Kind im Notfall ansprechen kann, ist besser. Machen Sie „Rettungsinseln“ ausfindig. Das sind Geschäfte oder Gaststätten, in denen ein Kind Hilfe im Notfall finden. Verlangen Sie, dass Ihr Kind pünktlich nach Hause kommt und immer denselben Weg nimmt.

2. Mit anderen Kindern gemeinsam in der Gruppe gehen
Kinder sollten den Schulweg nach Möglichkeit nicht völlig alleine gehen. Vielleicht haben andere Schulkameraden denn gleichen Weg? Dann bietet sich an, das die Kinder in der Gruppe gemeinsam gehen. Sprechen Sie sich mit anderen Eltern ab.

3. Von Fremden fernhalten
Wenn eine unbekannte Person ein Kind in ein Gespräch verwickeln möchte, zum Beispiel bei der Frage nach dem Weg, sollte das Kind einfach weitergehen. Solche schwierigen Situationen kann man gut im Rollenspiel üben. Die Regel „lass dich nicht von Fremden ansprechen“ ist auch heute immer noch wichtig. Erklären Sie dem Kind, das es nicht mit Fremden mitgehen oder in Autos steigen darf.

4. Keine Geheimnisse
Kinder lieben Geheimnisse. Täter versuchen das auszunutzen, indem sie das Kind in Gespräche verwickeln und versuchen Geheimnisse aufzubauen. Sprechen Sie offen mit Ihren Kind darüber, dass es keine Geheimnisse vor Mama und Papa haben sollte. Das Kind sollte offen mit Ihnen über alles reden können und von Dingen oder Leuten erzählen, die ihm Angst machen.

5. Kein sichtbares Namenschild am Schulranzen
Entfernen Sie sichtbare Namensschilder von der Schultasche Ihres Kindes. Besser ist es Namen und die Adresse im Innern des Schulranzens anzubringen.

6. Codewort vereinbaren
Empfehlenswert  ist auch ein Familien-Passwort. So lässt sich erkennen, wenn ein Fremder fälschlicherweise behauptet, das Kind im Auftrag der Mutter abholen zu wollen. Ihr Kind darf nur mit jemand mitgehen, der das richtige Code-Wort kennt.

7. Schreien üben
Machen Sie Ihrem Kind klar, dass es im Notfall laut um Hilfe schreien soll. Üben Sie mit ihrem Kind auch das Schreien im Notfall.

8. Hilfe bei anderen Passanten suchen
Trainieren mit Ihrem Kind, wie man Passanten und andere Verkehrsteilnehmer um Hilfe bitten kann. Das Kind sollte eine Personen gezielt ansprechen: „Entschuldigung, Sie dort in mit der grünen Jacke, helfen Sie mir bitte. Ich habe Angst …“

9. Bestimmte Grenzen festlegen
Sie sollten Ihrem Kind klar machen, was andere Erwachsene ihm gegenüber tun dürfen und was nicht. Viele Kinder sind zum Beispiel gegenüber Bekannten sehr vertrauensvoll. Stellen Sie für Ihr Kind klare Regeln auf, die andere Leute nicht verletzen dürfen.

10. Unterstützung holen
Bitten Sie Verwandte, Bekannte und Freunde Ihnen zu helfen und Rollenspiele sowie Ratschläge zu üben.

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