5 Tipps gegen Schwangerschaftsübelkeit

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Besonders in den ersten Schwangerschaftswochen werden viele Frauen von Übelkeit und Erbrechen geplagt. Häufig treten diese Beschwerden in den Morgenstunden auf, einige werdende Mütter leiden jedoch auch den ganzen Tag lang darunter. Wenn diese Probleme jeglichen Gedanken an Essen nahezu unerträglich machen, oder man gar den Eindruck bekommt, das Badezimmer sei zu einer zweiten Heimat geworden, kann die Freude über die Schwangerschaft doch sehr schnell verfliegen.


Selbstverständlich ist keine Frau wie die andere, und selbst bei ein und der selben Frau kann die Schwangerschaftsübelkeit bei verschiedenen Schwangerschaften sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Deshalb gibt es leider kein allgemeingültiges Rezept gegen diese Beschwerden und nicht jede Methode hilft bei jeder Frau gleich gut. Allerdings gibt es einige Tricks gegen diese sehr verbreiteten Schwangerschaftsbeschwerden, die jede werdende Mutter ausprobieren kann.

1. Essen Sie, worauf Sie Lust haben!

Lassen Sie sich von niemanden einreden nur Schonkost zu sich zu nehmen, wenn Sie das nicht unbedingt möchten. Sie haben keine Magen-Darm-Grippe, sondern sind schwanger! Lebensmittel, die Ihren aktuellen Gelüsten entsprechen werden Sie wahrscheinlich eher vertragen als Dinge, die Sie ohnehin schon eher widerwillig herunterzwingen. Natürlich ist es durchaus sinnvoll sich nicht nur von Naschereien und Ähnlichen zu ernähren, ein wenig Abwechslung sollte trotzdem auf dem Speiseplan stehen.

Tipps gegen Schwangerschaftsübelkeit

Wenn Sie auf bestimmte Nahrungsmittel aber absolut keinen Appetit haben oder der Gedanke etwas Bestimmtes zu sich zu nehmen Ihre Übelkeit verstärkt, sollten Sie sich nicht dazu drängen lassen, diese Abneigung um jeden Preis zu überwinden. Manche Frauen berichten auch, dass besonders geschmacksintensives oder scharfes Essen ihre Schwangerschaftsübelkeit mindern konnte. Also lassen Sie Ihren Gelüsten erst einmal freien Lauf und probieren Sie ruhig auch Sachen aus, die im Angesicht der Übelkeit erst einmal unvernünftig erscheinen mögen, z.B. Döner, Käse mit Wasabi, Konfitüre mit sauren Gurken oder wonach auch immer Ihnen der Sinn steht. Sie sollten jediglich darauf achten nichts zu sich zu nehmen, was dem Ungeborenen schaden könnte (Alkohol, roher Fisch, rohes Fleisch, etc.).

2. Zitronen gegen Schwangerschaftübelkeit

Manchmal hilft es auch schon, immer eine frische Zitrone in der Handtasche zu haben, und wenn z.B. durch einen unangenehmen Geruch Übelkeit ausgelöst wird, einfach die Schale leicht mit dem Fingernagel anzuritzen und daran zu riechen. Wenn Sie keine Zitronen mögen, können Sie es auch mit anderen stark riechenden Zitrusfrüchten, wie Orangen und Grapefruits, versuchen. Allerdings sollten Sie wirklich auf frische Früchte zurückgreifen und keine künstlichen Aromen, Duftkerzen und so weiter verwenden, da diese auch als zu unnatürlich oder zu intensiv wahrgenommen werden können und damit Übelkeit und Erbrechen eher begünstigen.

3. Akupressurbänder können Erbrechen verhindern

Einige gut ausgestattete Apotheken führen spezielle Armbänder gegen Reiseübelkeit oder Seekrankheit. Diese werden so über dem Handgelenk angelegt, dass ein kleiner Kunststoff- oder Holzknubbel auf einen bestimmten Akkupressurpunkt drückt und so hilft, die Übelkeit zu verringern (Beim Anlegen kann man sich auch in der Apotheke helfen lassen!). Meist werden die Bänder für circa 15-30 Minuten getragen und danach eine kurze Pause gemacht, um zu starke Druckstellen zu vermeiden.

Darüber, wie gut diese Methode tatsächlich hilft, gibt es sehr geteilte Meinungen. Gerade, wenn andere Mittel keine Wirkung zeigen, wäre diese alternative Heilmethode sicher einen Versuch wert, bevor man sich für die Einnahme von Medikamenten gegen Erbrechen oder Schwangerschaftsübelkeit entscheidet.

4. Ein langsamer Start

Der Magen kann auch beruhigt werden, indem noch vor dem Schlafen eine Kleinigkeit zu Essen (beispielsweise Nüsse, Zwieback oder Kekse) bereitgelegt wird. Bevor man dann morgens aus dem Bett steigt, nimmt man erst einmal ein paar Bissen zu sich und bleibt noch ein paar Minuten sitzen oder liegen. So kann überschüssige Magensäure, die Erbrechen begünstigt schon etwas neutralisiert werden und der Magen beginnt langsam mit der Arbeit.

Generell kann Ruhe viel bewirken, denn der bereits durch die Hormonumstellung gestresste und belastete Körper reagiert auf zusätzliche Hektik häufig besonders empfindlich, was die typischen unangenehmen Symptome des ersten Schwangerschaftsdrittels noch verstärken kann. Also erlauben Sie sich ab und an ein zusätzliches Päuschen und versuchen Sie ein wenig Abstand vom Alltagsstress zu gewinnen, denn schließlich erbringen Sie und Ihr Körper in dieser besonderen Zeit beachtliche Leistungen.

5. Ingwer als „Übelkeits-Blockade“

Egal ob als Kapsel, Tablette, Tee oder Knolle: Die Einnahme von Ingwer soll die Schwangerschaftsübelkeit bei einen Teil der betroffenen Frauen sehr stark reduzieren. Andererseits gibt es aber auch eine große Gruppe die den Geruch und Geschmack dieses Gewürzes besonders in der Schwangerschaft als äußerst unangenehm empfinden, sodass es ihnen keine Erleichterung verschaffen kann. Hier gilt wohl wie auch bei allen bereits aufgezeigten Tipps, dass jede Schwangerschaft anders verläuft und man einfach ein wenig ausprobieren muss, da es kein Allheilmittel gegen Schwangerschaftsbeschwerden wie Übelkeit oder Erbrechen gibt.

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