Schrei-Lexikon: Was tun, wenn das Baby schreit
Wenn Babys schreien, kann das verschiedene Ursachen haben. Nicht immer ist es das Verlangen nach einem Fläschchen oder eine Blähung. Frischgebackene Eltern sollten nicht gleich nervös werden, sondern Ruhe bewahren und einige Tipps beherzigen, um Ihr Schreibaby wieder zu beruhigen. Die Zeitschrift ELTERN veröffentlichte in Ihrer Juli-Ausgabe das “Kleine Schrei-Lexikon”.
Der Hunger-Schrei:
Babys Kohldampf kündigt sich mit einem fordernden Quengeln an, das bald in energisches Schreien übergeht. Beste Reaktion: Überlegen, wann die letzte Mahlzeit war. Brust oder Brei anbieten – und schauen, was passiert!
Der Sehnsuchts-Schrei:
Das Baby wacht auf und fühlt sich allein. Meist läßt es einen kurzen “Kontakt-Laut” hören. Wenn dann keiner kommt, geht die Sirene los. – Beste Reaktion: schnell sein und in den Arm nehmen!
Der Müdigkeits-Schrei:
Das Baby reibt sich die Augen oder die Nase, es gähnt und meckert… Kann ein Baby trotz extremer Müdigkeit nicht einschlafen, schreit es – und zwar immer dramatischer. Beste Reaktion: abwarten, aber in der Nähe bleiben. Babys ab sechs Monaten schlafen nach einer kurzen Heulphase oft von alleine ein.
Der Stress-Schrei:
Das Baby macht den Rücken steif, ballt die Hände, stößt kurze, schrille Schreie aus – es will einfach in Ruhe gelassen werden. Beste Reaktion: sofort Action reduzieren und Lärmquellen ausschalten. Oft hilft das vertraute Bett.
Der Langeweile-Schrei:
Das Baby strampelt, rudert mit den Armen. Seine Schreie sagen: “Leute, unternehmt was mit mir!” Beste Reaktion: mit dem Kind reden, seine Mimik und seine Laute nachahmen, aber auch ganz normal sprechen. Die Gesichter und Stimmen von Mama und Papa hat es am liebsten.
Der Schmerz-Schrei:
Eindeutig der schrillste und intensivste Schrei-Laut. Beste Reaktion: Wenn es nicht klar ist, genau nachschauen, wo es zwickt. Ob der Po wund ist oder sich womöglich ein Haar um einen Zeh gewickelt hat. Bei häufigen undefinierbaren Schmerz-Attacken zum Kinderarzt gehen!
