Schadstofffreie Babykleidung und Naturtextilien

  • Facebook
  • Twitter
  • Google Plus
  • Add to favorites
  • RSS
  • Delicious
  • Mister Wong
  • StumbleUpon
  • Technorati

Der Bio-Trend macht auch vor dem Thema Mode nicht halt. Nachhaltige, hochwertige und natürlich modische Babykleidung ist vielen Eltern heutzutage wichtig. Ein großer Fortschritt ist dabei die Verarbeitung von reinen Naturfasern in Bio-Qualität. Durch jahrelange Forschung und dem Verzicht auf chemisch Farbstoffe oder auch Weichmacher ist solche Babybekleidung inzwischen besonders hautverträglich.

Kinderkleidung steckt oft voller Schadstoffe


Schadstoffe in Babykleidung bergen eine große Gefahr für die Gesundheit des Babys. Farbstoffe und chemische Weichmacher, Biozide und Formaldehyde werden leider immer noch häufig bei der Herstellung von Stoffen eingesetzt. Solche belasteten Textilien können beim Kontakt mit der Haut schwere Allergien auslösen. Deshalb legen viele Eltern zu Recht immer mehr Wert auf schadstofffreie Babykleidung.

Was viele aber unterschätzen: Teure Kinderklamotten sind dabei nicht sauberer produziert als billige Kleidung. Unabhängige Prüfsiegel wie das „Öko-Tex® Standard 100“ Siegel oder kbA (kontrolliert biologischer Anbau) sind ein Schritt in die richtige Richtung und sollen hier Klarheit schaffen. Leider liegen bei einigen Siegeln die Messwerte oft nur knapp über den gesetzlichen Grenzwerten. Hier wäre durchaus noch Spielraum nach oben.

Kleinere Hersteller von Baby-Marken haben den Bio-Trend inzwischen erkannt und sich daher auf die Herstellung von nachhaltiger Babykleidung spezialisiert. Mit dem Global Organic Textile Standard (GOTS) wurde zudem ein weltweit angewendeter Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern eingeführt.

Eltern sollten Wert legen auf Naturtextilien und schadstofffreie Babykleidung.

Nachhaltige Produktion in der Textilindustrie nimmt zu

Auch gibt es inzwischen mit der BSCI (Business Social Compliance Initiative) eine Organisation, die sich für die Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards im Textilsektor einsetzt. Ein Schwerpunkt liegt beispielsweise darauf, in den Fabriken verbesserte Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter zu schaffen. Dass dies für die Textilhersteller ein sehr wichtiges Thema ist, zeigen jüngste Schreckensmeldungen in den Nachrichten über viele Tote bei Fabrikbränden oder Einstürzen von Fabrikgebäuden in Bangladesch. Es besteht also dringender Handlungsbedarf.

Umso erfreulich ist es, das inzwischen auch Onlinehändler die Zeichen der Zeit erkannt haben und vermehrt nachhaltige Bio-Babykleidung vertreiben. So kann man beispielsweise bei Babylotta modische Babykleidung erwerben, die mit dem GOTS Standard zertifiziert ist. „Organics for Kids“, „Loud+Proud“ oder auch „Dwell Studio“ stehen dabei für Herstellermarken, die Kinderbekleidung aus 100% ökologischer Baumwolle produzieren und sich gleichzeitig für Fair Trade sowie nachhaltige und faire Arbeitsbedingungen einsetzen. Und letztendlich entscheidet man als Kunde beim Einkauf mit!

Empfehle diesen Artikel weiter:

  • Facebook
  • Twitter
  • Google Plus
  • Add to favorites
  • RSS
  • Delicious
  • Mister Wong
  • StumbleUpon
  • Technorati