Ein Taxi namens Mama

Kindergarten, Schule, Klavierunterricht, Fußballtraining – für viele Mütter gehören Taxidienste für ihren Nachwuchs zu den täglichen Aufgaben. Denn gerade im ländlichen Bereich sind die Angebote der öffentlichen Verkehrsmittel oft schlecht. Doch während Eltern heute bereit sind, für die Förderung ihres Nachwuchses mittels Musik oder Sport beträchtliche Summen auszugeben, ist die Sicherheit von Kindern im Auto leider immer noch häufig unzureichend.

Die Gefahr lauert auf der Rückbank

Ob nun die vierjährige Lisa auf dem Rückweg vom Kindergarten ist oder der siebenjährige Lukas zum Training muss – um die Sicherheitslage auf der Rückbank ist es allzu oft schlecht bestellt. So vernachlässigt nach Untersuchungen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST) eine wachsende Zahl von Eltern die Sicherheit ihrer Kinder in Fahrzeugen.

Fast jedes dritte Kind sei während der Fahrt nicht vorschriftsmäßig angeschnallt. Bei Kindern ab sechs Jahren sehe es laut Bundesanstalt noch düsterer aus: Jedes zweite Kind wurde ohne Kindersitz mit dem Auto befördert. Dabei könne die Sicherung Leben retten: Bei jedem zweiten Unfall werden Kinder, die mit einem Kindersitz geschützt waren, deutlich geringer verletzt als die Erwachsenen.

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Die Hosenträgergurte müssen eng am Körper anliegen: Schultergurt über die Schultermitte, der Beckengurt sollte so tief wie möglich über der Leistenbeuge verlaufen. Foto: djd/BRITAX RÖMER Kindersicherheit

 

Testergebnisse beachten!

Es macht also definitiv Sinn, das „Taxi Mama“ sicherheitstechnisch auf den neuesten Stand zu bringen. Wer hierzu zuverlässige Informationen sucht, sollte sich die Testergebnisse von Stiftung Warentest und ADAC ansehen. So schnitten im aktuellen Test (06/2007) beispielsweise sowohl der Römer Duo plus als auch der Römer Kidfix mit dem Gesamt-Testurteil „Gut“ ab. Letzterer konnte sich somit in der Gruppe 2+3 (15-36 kg) als Testsieger behaupten und überzeugte mit einem verbesserten Seitenaufprallschutz durch die zusätzlichen Isofix-Befestigungen. Der bereits im Vorjahr getestete Römer Kid plus (Gruppe 2+3) erhielt erneut vom ADAC das Testurteil „Gut“.

Tipps rund um den Kindersitz

– Der Autositz sollte dem Gewicht des Kindes entsprechen.

– Sitz ist nicht gleich Sitz – jedes Modell hat seine Eigenheiten, auf die bei der Handhabung im Alltag geachtet werden muss.

– Darum ist es von großer Bedeutung, sich Einbau und Bedienung im Fachgeschäft ausführlich erklären zu lassen. Am besten vor dem Kauf den Einbau des Sitzes im eigenen Fahrzeug ausprobieren.

– Die Hosenträgergurte müssen eng am Körper anliegen: Schultergurt über die Schultermitte, der Beckengurt sollte so tief wie möglich über der Leistenbeuge verlaufen.

– Den Gurt nach Schließen des Gurtschlosses straffen, vor dem Öffnen lösen.

Quelle: djd – www.pressetreff.de