Urlaub in der Schnupfenzeit: Das fehlt Eltern in der Reiseapotheke

Fangen sich Kinder im Urlaub eine Erkältung ein, verabreichen die meisten Eltern Medikamente. Hätten sie ein wenig mehr Platz in der Reiseapotheke, würden sie hingegen mehr Hausmittel und technische Geräte verwenden, um ihren Kleinen beim Gesundwerden zu helfen. Das stellt die OMRON Healthcare-Studie fest.

Reiseapotheke für Familien – auch im Urlaub gerüstet sein

Kleine Kinder sind für deutsche Eltern kein Grund, auf ihren Urlaub zu verzichten. 83 Prozent der Eltern von 0 bis 6-Jährigen verreisen mit ihrem Nachwuchs, machen Kurztrips oder auch längere Winterferien. Die Kleinen sind auch unterwegs nicht vor Erkältungen oder anderen Atemwegserkrankung gefeit, schon gar nicht in der kalten Jahreszeit.

Werden die Kleinen krank, haben fast zwei Drittel (63 Prozent) der Eltern stets eine Reiseapotheke zur Behandlung dabei. Darin findet sich das Nötigste – beispielsweise Medikamente und ein Fieberthermometer. Hausmittel oder Gerätschaften wie Luftbefeuchter oder Inhalationsgeräte kommen im Urlaub dagegen selten zum Einsatz. Dabei würden viele Kleinkindeltern diese auf Reisen gerne dabeihaben, wenn sie denn handlicher wären.

Inhalieren – ein Hausmittel bei Erkältung

Rund 40 Prozent der Eltern besitzen zwar Inhalationsgeräte, jedoch nehmen nur 10 Prozent diese auch auf Reisen mit. Um Eltern auch im Urlaub die Möglichkeit zu geben, ihre Kinder inhalieren zu lassen, hat OMRON den MicroAir U100 entwickelt. Das Gerät ist nicht viel größer als eine Kindertrinkflasche, läuft mit Batterien und stellt vor allem sicher, dass Kinder immer die korrekte Dosis des entsprechenden Wirkstoffs inhalieren. Inhalieren ist ein bewährtes Hausmittel bei Erkältung und hilft dabei, schneller wieder gesund zu werden.

Was befindet sich in der Reiseapotheke?

Pflaster sind bei den meisten Eltern von kleinen Kindern von bis zu sechs Jahren für die Reiseapotheke gesetzt (74 Prozent), dicht gefolgt von Fieberthermometern (73 Prozent) und fiebersenkenden Mitteln (71 Prozent). Schmerz- und Desinfektionsmittel (59 beziehungsweise 56 Prozent) finden sich ebenfalls unter den Urlaubsbegleitern, und auch Wundbalsam (48 Prozent) und Hustensaft (46 Prozent) nehmen Eltern gerne mit. Erkältungstees, Erkältungsbäder, Nasenspülungen und andere Hausmittel sind daheim beliebt, kommen unterwegs aber kaum zum Einsatz.

Auch Inhalationsgeräte nehmen nur 10 Prozent der deutschen Kleinkindeltern mit, obwohl 40 Prozent von ihnen ein solches Gerät zu Hause haben und dieses auch einsetzen. Ein Drittel der Deutschen würde ihre Kleinkinder gerne auch auf Reisen mit diesen Geräten inhalieren lassen, doch die klassischen Ausführungen nehmen zu viel Platz ein oder sind zu unpraktisch für den Urlaub.

Innovationen treffen einen Nerv

Ob auf Reisen oder zu Hause: Eine der größten Herausforderungen für Eltern ist es, Kleinkinder erst einmal zum Inhalieren zu bringen. Die klassische Methode dürfte beim Nachwuchs nicht beliebt sein – dampfende Schüsseln mit Decken darüber lassen keine interessanten Kinderbeschäftigungen zu und bergen zudem das Risiko von Verbrühungen. A

Auch die gängigen großen Inhalationsgeräte sind nicht bei allen jungen Nutzern beliebt: Mehr als 40 Prozent der Eltern von kleinen Kindern mit bis zu sechs Jahren gaben an, dass ihre Kinder diese nicht verwenden wollten. „Einige der Geräte sind laut, zudem müssen Kinder das Mundstück gerade halten, um keine Inhalationsflüssigkeit zu verschütten“, so Olaf Weishaupt. „Insofern dürfte sich der mobile OMRON MicroAir U100 vor allem bei Kleinkindern größerer Beliebtheit erfreuen: Das Gerät ist leise, Kindern dürfen es kippen und können so nun beim Inhalieren auch spielen.“

* Die Umfrage wurde durchgeführt von YouGov im Auftrag von OMRON Healthcare. Befragt wurden 1.054 Eltern mit Wohnsitz in Deutschland, im Zeitraum vom 11. bis 16. Oktober 2019.

Quelle: OMRON Healthcare Group
https://www.omron-healthcare.de/